Kirche, Kapelle, Gebäude, Orgeln

Unsere Kirchen

St. Markus, Marxzell

Kirche und Pfarrei werden erstmals 1278 urkundlich erwähnt. Sie ist somit die älteste Kirche in der Seelsorgeeinheit Marxzell. Die „Celle zum Hl. Evangelisten Markus“ gab dem Ort und 1971 auch der politischen Gesamtgemeinde den Namen „Marxzell“.
Zur Kirche Marxzell gehörten lange Jahre auch Burbach, Pfaffenrot und Schielberg. Jahrhunderte lang begruben Schielberg (bis 1903) und Pfaffenrot (bis 1914) ihre Toten im Friedhof um die Marxzeller Kirche. Auch die Gebeine der Äbtissinnen des Klosters Frauenalb wurden hier beigesetzt. Pfaffenrot gehörte bis 1965, als es eigene Pfarrei wurde, zur Pfarrei Marxzell und später zur Pfarrei Burbach.

St. Wendelinus-Kapelle,  Pfaffenrot

Die Wendelinus-Kapelle ist dem hl. Wendelin, dem Schutzherrn für Flur und Vieh, also einem typischen Volksheiligen, gewidmet. Er genoss seit etwa 1500 große Verehrung.
Wahrscheinlich um 1506 wurde die Wendelinus-Kapelle in Pfaffenrot errichtet.
1770 erhielt sie nach verschiedenen Umbauten ihre heutige Gestalt. Sie ist somit das älteste kirchliche Bauwerk, ja das älteste Gebäude Pfaffenrots überhaupt. Zur Zeit des Neubaus der Marxzeller Kirche (1782 fertig gestellt) wurde der Gottesdienst in dieser Zeit in die Pfaffenroter Kapelle verlegt. Im Jahre 2004 wurde die Kapelle aufwendig saniert.

St. Peter und Paul Burbach

Die zu klein gewordene erste Kirche in Burbach wurde ersetzt durch die heutige Kirche, die am 23.1.1846 eingeweiht wurde. Grundsteinlegung war am 1.5.1843. In den Jahren 1907, 1965/66, 1985 und 2000/01 wurde die Kirche renoviert.
Die Burbacher Kirche besitzt als Kleinod die Klostermonstranz aus dem Kloster Frauenalb. Patrozinium ist am Fest der hl. Apostel Petrus und Paulus am 29. Juni.

St. Maria, Schielberg

Schon um 1600 errichtete man in Schielberg eine Kapelle zu Ehren der Hl. Mutter Anna. Im Jahr 1856 entstand gegenüber der baufällig gewordenen Holzkapelle eine Kirche aus Stein zu Ehren der Gottesmutter Maria als Filialkirche der Pfarrei Burbach. Sie wurde am 8.12.1857 eingeweiht. Das starke Wachstum der Pfarrgemeinde nach dem zweiten Weltkrieg bedingte 1965 den Abriss der alten Kirche und den Bau eines neuen, modernen Gotteshauses an dieser Stelle mit 460 Sitz- und 200 Stehplätzen. Die Sandsteine der alten Kirche wurden dabei für das Sichtmauerwerk der neuen Kirche verwendet. Patrozinium wird am Fest Maria Himmelfahrt am 15. August gefeiert.

St. Josef, Pfaffenrot

St. Josef Pfaffenrot
St. Josef Pfaffenrot

Am längsten mussten die Pfaffenroter für ihre Kirche kämpfen. Im 18. Jahrhundert bereits wurden die ersten Bemühungen um eine eigene Pfarrei und um eine eigene Kirche am Ort unternommen. 1911 wurde dann sogar ein Kirchenbauverein Pfaffenrot gegründet.

Aber erst nach dem zweiten Weltkrieg war es möglich die Kirche unter großartigem Einsatz der gesamten Bevölkerung in Eigenarbeit zu erbauen. Sie konnte 1952 eingeweiht werden, aber erst 1965 wurde „St. Joseph“ zu einer selbstständigen Pfarrei erhoben. Im ersten Halbjahr des Jahres 2002 wurde der Innenraum völlig renoviert. Patrozinium ist der Festtag Hl. Josef der Arbeiter am 1. Mai.